Morbus Meniere

Morbus Meniere Behandlung durch die Labyrinth Anaesthesie

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Morbus Meniere – Behandlung und Therapie

Therapie und Behandlung von Morbus Meniere Symptomen wie Hörverlust, Tinnitus und Schwindel.

Für eine Krankheit, deren Ursache bisher nur unvollständig geklärt ist gibt es naturgemäß auch zahlreiche Behandlungsvorschläge. Nicht alle können hier im Einzelnen erwähnt werden. Die Wichtigsten aber sollen hier kurz vorgestellt werden.

Beim akuten Schwindelanfall werden in der Regel durchblutungsfördernde Infusionen, Cortison oder symptomatisch wirkende Medikamente wie Traquiliser, Dimenhydrinat (z.B Vomex A, Vertigo Vomex) als Zäpfchen verabreicht.

Als Medikamente zur weiteren Langzeit Therapie werden heute insbesondere das Betahistin auch in höherer Dosierung (z.B. Aequamen, Betavert) und Dimenhydrinat empfohlen.

Morbus Meniere BehandlungBei Fortbestehen oder Verschlimmerung der Beschwerden wird das Legen von Paukenröhrchen zur besseren Mittelohrbelüftung oder das Einspritzen von Gentamycin in die Mittelohrräume empfohlen.

Die Labyrinth Anästhesie stellt eine Option dar, die ich erwähnen möchte, da diese von mir bevorzugt wurde. Auf die Gründe hierfür gehe ich ein paar Zeilen weiter

Schließlich sind noch die operativen Behandlungsmethoden zu erwähnen, die ausnahmsweise in schweren Fällen vorgeschlagen werden. Hierzu zählen die „Saccotomie“ mit der Vorstellung einer Entlastung des Innenohr Druckes, sowie die Durchtrennung des Gleichgewichtsnerven (Neurektomie). Bei diesen Verfahren handelt es sich um Eingriffe, die in der Regel in Vollnarkose durchgeführt werden müssen.

Weshalb bevorzuge ich die Labyrinth Anästhesie?
Gegenüber sämtlichen erwähnten Behandlungsmethoden besitzt die Labyrinth Anästhesie den Vorteil, dass bei gleicher, oder überlegener Wirksamkeit keinerlei Nebenwirkungen zu befürchten sind. Dies betrifft insbesondere das Gehör, das in vielen Fällen im anfallfreien Stadium noch weitgehend erhalten sein kann. Durch eine Gentamycin Behandlung, eine Saccotomie oder Neurektomie dagegen ist das Gehör einer starken Gefährdung – bis zur vollständigen Ertaubung – ausgesetzt.

Einstimmig warnen alle Autoren, die über Morbus Meniere berichten, vor der Möglichkeit eines beidseitigen Morbus Meniere. Studien haben ergeben, das bei über 40% der Meniere Betroffenen eine beidseitige Meniere Erkrankung, selbst nach Jahren, auftritt.

Dies erlaubt, die Labyrinth Anästhesie auch auf dem „letzten Ohr“ bei Ertaubung des anderen Ohres erfolgreich einzusetzen, da diese den besonderen Vorzug für die Behandlung eines beidseitigen Morbus Meniere bietet.

Meines Erachtens scheint die Labyrinth Anästhesie ohne Alternative zu sein.