Morbus Meniere

Morbus Meniere Behandlung durch die Labyrinth Anaesthesie

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Morbus Meniere – Labyrinth Anästhesie Behandlung

Die Labyrinth Anästhesie als Behandlung bei Morbus Meniere.

Die Labyrinth Anästhesie ist ein kleiner Eingriff, bei dem unter lokaler Betäubung des Gehörgangs ein konzentriertes Lokalanästhetikum bspw. Xylocain® durch das Trommelfell in die Paukenhöhle eingegeben wird. Die Durchführung ist nicht schmerzhaft und die kleine Öffnung im Trommelfell schließt sich von alleine nach 48 Stunden.

Außer mehr oder weniger starkem Schwindel mit Übelkeit am Tag der Labyrinth Anästhesie, sind keine Nebenwirkungen bisher aufgetreten. Lediglich bei einer von 350 Labyrinth Anästhesien trat eine Entzündung des Kiefergelenks, am Tag nach dem Eingriff auf. Das Gehör wird durch die Labyrinth Anästhesie nicht beeinträchtigt, oder weiter verschlechtert. Auch das Gleichgewichtsorgan wird durch die Labyrinth Anästhesie nicht geschädigt.

Labyrinth AnästhesieEine Labyrinth Anästhesie ist bei jedem Morbus Meniere Patienten möglich und sinnvoll. Sie kann in jedem Stadium – auch nach vorausgegangenen operativen und sonstigen Behandlungen des Morbus Meniere durchgeführt werden. Dies gilt insbesondere bei beidseitigem Auftreten der Erkrankung. In diesem Falle ist die Labyrinth Anästhesie oft die einzige verbleibende Behandlungsmöglichkeit. Internistische Erkrankungen stellen kein Hindernis dar. Eine Blutungsneigung oder Einnahme von Blut verdünnenden Mitteln sind aber unerwünscht und könnten in seltenen Fällen zu einer leichten Nachblutungen in das Mittelohr oder den Gehörgang führen.

Eine ausführliche ambulante Voruntersuchung findet in der Praxis des Prof. von Ilberg in Frankfurt am Main statt. Die Labyrinth Anästhesie wird in der novoLinea Klinik für ästhetisch plastische Chirurgie ebenfalls in Frankfurt am Main meist am darauf folgenden Tag durchgeführt (um eine 2. Anreise zu vermeiden). Dort ist eine stationäre Aufnahme für eine Nacht erforderlich

Stationär behandelt wird eine Nacht nach dem Eingriff. Auswärtige Patienten werden aber aus organisatorischen Gründen auch am Abend vor dem Eingriff bereits aufgenommen, sofern sie es nicht vorziehen, die Nacht vor dem Eingriff im Hotel zu verbringen.

Nach einer Labyrinth Anästhesie ist in der Regel zunächst nur eine Kontrolluntersuchung nach ca. 3 Wochen erforderlich.

Besondere Verhaltensregeln sind keine zu beachten. In der Regel werden nach der Labyrinth Anästhesie alle Medikamente abgesetzt, die zuvor zur Behandlung des Morbus Meniere eingenommen wurden. (Sonstige Medikamente gegen andere Krankheiten betrifft das selbstverständlich nicht).

In den ersten Wochen nach einer Labyrinth Anästhesie können leichtere Schwindelzustände, gelegentlich auch einmal ein schwererer Schwindelanfall auftreten. In diesem Fall helfen am Besten die bewährten Vomex A Zäpfchen. In den darauf folgenden Wochen beruhigt sich dieser Zustand dann allmählich.

Frühestens nach 3 Monaten kann eine Labyrinth Anästhesie wiederholt werden, falls die Schwindelanfälle noch nicht beseitigt sind. Eine Wiederholung ist gefahrlos, da mit Nebenwirkungen nicht zu rechnen ist. In schweren Fällen kann eine Labyrinth Anästhesie durchaus auch mehrmals mit Erfolg wiederholt werden. (Beispiel: In einem Fall haben sich die Schwindelanfälle erst nach der 6. Labyrinth Anästhesie vollständig und für Jahre beruhigt.

Das Team um Prof. v. Ilberg und er selbst, stehen für sämtliche Fragen gerne per e-mail oder Telefon als Ansprechpartner zur Verfügung.

Zu den Kosten für die Labyrinth Anästhesie ist zu sagen, dass Prof. v. Ilberg nur „privat“ abrechnen kann, da er keine Kassenzulassung besitzt. Auf Antrag und bei Nachweis, dass andere Behandlungen bisher keinen Erfolg gebracht haben, sind die gesetzlichen Krankenkassen aber häufig bereit, einen Teil der Behandlungskosten zu übernehmen.

Für genauere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an Prof. von Ilberg (siehe Kontakt).