Morbus Meniere

Morbus Meniere Behandlung durch die Labyrinth Anaesthesie

de en

Morbus Meniere – Symptome der Krankheit

Symptome des Morbus Meniere wie Hörverlust, Tinnitus und Schwindel.

Nicht immer ist ein Morbus Meniere in seiner frühen Erscheinungsform als solcher leicht zu erkennen.

Die Erkrankung beginnt nicht selten mit mehreren Hörstürzen, die sich allerdings immer im Tieftonbereich abspielen. Dabei kann sich auch ein Druck in dem betroffenen Ohr bemerkbar machen. Erst sehr viel später, manchmal erst nach Jahren stellen sich die ersten Schwindelerscheinungen ein, die an Stärke gewinnen und dann auch mit Übelkeit und Erbrechen einhergehen.

Typisch für einen Meniere Anfall ist die meist begleitende Übelkeit und die Dauer von ein oder mehreren Stunden. Ein sogenannter „Sekundenschwindel“ passt nicht zu einem Morbus Meniere. Gelegentlich wird auch ein leichter Dauerschwindel zwischen den Anfällen von den Patienten beschrieben. Hier handelt es sich aber eher um eine Gangunsicherheit oder ein allgemeines Unsicherheitsgefühl.

Morbus Meniere SymptomeMit den Schwindelanfällen beginnt auch das Gehör sich zu verschlechtern. Dabei kann es stark schwanken und sich nach den Anfällen zunächst wieder vollständig erholen. Diese Erholung wird im Laufe der Jahre immer geringer, bis sich schließlich eine dauerhafte zunehmende Schwerhörigkeit einstellt. Eine komplette Ertaubung aufgrund des Morbus Meniere ist aber die Ausnahme. Zwischen den Anfällen normalisiert sich der allgemeine Zustand bis zur völligen Normalität, sodass ein Arztbesuch im anfallfreien Stadium oft zu keiner Diagnose führt.

Eine häufig gestellte Frage lautet, was bringt ein Hörgerät bei fortschreitender Schwerhörigkeit. In der Tat gibt es hier einige spezielle Schwierigkeiten für den Meniere Patienten. Dazu gehört in erster Linie das oft stark schwankende Gehör, auf das sich ein Hörgerät schwer einstellen lässt. Hinzu kommt eine häufig begleitende Lärmempfindlichkeit, die eine Hörgeräte Anpassung erschwert. In Einzelfällen kann ein Hörgerät jedoch dennoch hilfreich sein.

Nicht so typisch ist das Auftreten eines Tinnitus beim Morbus Meniere. Das hängt damit zusammen, dass sehr viele Menschen an einem mehr oder weniger ausgeprägten Tinnitus leiden und er somit ein sehr unspezifischen Symptom darstellt Der Beginn bleibt oft unbemerkt. Charakteristisch für den Morbus Meniere ist eine Verstärkung des Tinnitus während der Anfälle; er kann aber durchaus auch im Anfallfreien Stadium bestehen bleiben.

Zu den wichtigsten Untersuchungen zur Diagnostik eines Morbus Meniere gehören:

  • Internistische Untersuchung
  • Neurologische Untersuchung
  • MRT des Schädels und der Halswirbelsäule (HWS)
  • Sonografie der Halsgefäße
  • Extrem ausgeprägte Innenohrschwerhörigkeit
  • Orthopädische Untersuchung vor allem der HWS
  • HNO ärztliche Untersuchung

Auf der folgenden Seite erhalten Sie Einblick in einige Methdoden zur Behandlung von Morbus Meniere. Auch werden die Vor- und Nachteile dieser Behandlungsmethoden zum Teil angerissen.